zum Glück
zum Glück
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Die Artischocke ist eine kräftige, ausdauernde Kulturpflanze von anmutiger Schönheit. Als Gemüse zubereitet, wirkt sie appetitanregend und verdauungsfördernd. Wird der Stengel ins Wasser gestellt, öffnet sie sich nach einer gewissen Zeit und treibt fein duftende lila Blüten. Die Artischocke vereint das Nährende mit dem Schönen.
Diese Eigenschaften geben bildhaft die Arbeit der Marktlücke wieder.

Im Herzen von Zürich

Im Herzen von Zürich

An der lauschigen Schipfe 24 finden Sie Geschenke, die Sinn stiften.

Die Marktlücke-Werkstatt

Die Marktlücke-Werkstatt

Möchten Sie etwas produzieren lassen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.
(im Bild: nähen an einem Shopper für HOCHPARTERRE) mehr...

Mutter sein — fern der Heimat

Mutter sein — fern der Heimat

In der Marktlücke erfahren wir tagtäglich welche Meisterleistung Mütter vollbringen, die Kinder in einem fremden Land erziehen müssen. Sie sind konfrontiert mit einer unvertrauten Sprache, leben oft ohne andere Verwandte hier und müssen den Familien-Alltag nicht selten alleinerziehend bewältigen. mehr...

Feriengefühle im Alltag

Feriengefühle im Alltag

Die wunderbare Dachterrasse des Marktlücke-Restaurant "Kantine Hermetschloo"

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...mmmmmh, das wird fein!

Jeden Mittag frisch, saisonal und fantasievolles Essen im Restaurant "Kantine Hermetschloo".

Wochen-Menüplan

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Suchen Sie eine engagierte Mitarbeiterin? 

Weshalb es sich für Sie als Arbeitgeberin/Arbeitgeber lohnt, mit der Marktlücke zusammen zu arbeiten: mehr...

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Der schöne Gastraum des Restaurant "Kantine Hermetschloo".

FRAUEN*STREIK 2019

1991 streikten hunderttausende Frauen* in der Schweiz, um auf Lohnungleichheit sowie  geschlechtsspezifische Benachteiligungen aufmerksam zu machen und Gleichberechtigung einzufordern. 28 Jahre später kämpfen die Frauen* in der Schweiz und weltweit immer noch mit den gleichen Problemen und es gibt genügend Gründe diese sozialpolitischen Forderungen auch nach Jahrzehnten an die Öffentlichkeit zu tragen.

Das Förderprogramm der Marktlücke hat sich vor 10 Jahren dazu entschieden, sich frauenspezifischen integrativen Massnahmen zu widmen. Die Zielgruppe, bestehend aus alleinerziehenden Frauen* mit Migrationserfahrung, sind mit dreifacher Prekarisierung und sozialer Marginalisierung konfrontiert.

Als Frauen* sind sie von Lohnungleichheit und demnach von wirtschaftlicher Benachteiligung betroffen.

Als alleinerziehende Mütter fallen sie zudem in die Teilzeitfalle. Trotz aller Bemühungen, finanziell unabhängig zu sein, reicht das Einkommen nicht aus, um sich selbst und die Kinder zu ernähren. Sie sind gezwungen, sich durch die Sozialhilfe unterstützen zu lassen.
Doch selbst bei der Sozialhilfe sind Frauen mit Betreuungsaufgaben benachteiligt: So erhalten sie zwar für die Teilnahme an einem Arbeitsintegrationsprogramm wie der Marktlücke eine finanzielle Zulage. Diese wird jedoch prozentual zum Arbeitspensum berechnet. Mütter, die aufgrund der Kinderbetreuung im Teilzeitpensum arbeiten, erhalten demnach weniger finanzielle Mittel als andere.

Als Menschen mit Migrationserfahrung stehen sie zudem vor weiteren Herausforderungen wie dem Erlernen der deutschen Sprache, der sozialen Integration, der Erarbeitung des kulturellen und historischen Verständnisses der Schweiz usw.
Nach wie vor ist es für viele Frauen* nicht selbstverständlich eine schulische Ausbildung zu erhalten und/oder Diplome aus anderen Ländern werden in der Schweiz nicht anerkannt. Nach wie vor werden Frauen* aufgrund ihrer religiösen oder soziokulturellen Herkunft diskriminiert, sei es bezüglich Jobsuche oder in sozialen Begegnungen. Nach wie vor ist es eine Realität, dass Frauen* in unserer Gesellschaft unterdrückt werden. Sie erfahren öfter psychische, physische und sexuelle Gewalt, im Speziellen in Partnerschaften oder auf der Flucht.

Wir, das Team der Marktücke solidarisieren uns mit dem Frauenstreik 2019.
Wir engagieren uns seit 10 Jahren tagtäglich für frauenspezifische Anliegen und werden uns auch in Zukunft für die Rechte von Frauen* einsetzen!

 

PS: Der Laden ist am 14. Juni nur bis 17 Uhr offen — wir sind an der Demo!

 

Diese Post-it`s haben Teilnehmerinnen des Förderprogramms der Marktlücke geschrieben. Im Rahmen des internen Deutschunterrichts wurden die Bedeutung und die Forderungen des Frauen-Streiks erklärt. Danach haben die Programmteilnehmerinnen ihre Wünsche aufgeschrieben und wir die Post-it`s im Lift des Atelierhauses Gleis 70, wo sich auch unser Restaurant Kantine Hermetschloo befindet, aufgehängt:


Unser Jubiläumsfest war ein Erfolg

 

Die Stimmung war trotz mässigem Wetter sehr gut, die Rückmeldungen zum Essen enthusiastisch, die Band "Four Disturbed Civilians" begeisterte Jung und "Älter", in der Mini-Werkstatt im Laden wurde fleissig Girlanden genäht und natürlich wurde allenthalben geprostet und gratuliert.

 

Herzlichen Dank Ihnen/Euch allen, die Sie/Ihr mit uns unseren 10. Geburtstag gefeiert habt!


Was ist die Marktlücke?

Die Marktlücke ist ein Laden.
Die Marktlücke ist ein Restaurant.  
Die Marktlücke ist eine Werkstatt.

 

Und die Marktlücke ist ein Förderprogramm.

In allen Geschäftsbereichen bietet die Marktlücke Förderarbeitsplätze für erwerbslose Frauen* an.

Die Arbeit mit Schönem und Feinem, der direkte Kundenkontakt und eine wertschätzende Haltung im Team trägt dazu bei, das Selbstwertgefühl der Programm-Teilnehmerinnen zu stärken. Im Hinblick auf ihre berufliche Integration können sie zusätzliche Fähigkeiten entdecken und Neues dazulernen. 
Mit dem Förderprogramm der Marktlücke unterstützen wir die Teilnehmerinnen zudem, Familie und Beruf zu vereinbaren, um ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.
Mit der sozialen und beruflichen Integration von Müttern engagieren wir uns auch für die Zukunft ihrer Kinder.